Szenarien zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Stadt und Landkreis Lüneburg: Implikationen für die Steuerung von Landnutzung

Wie könnten sich Städte und Landkreise über ihre Flächennutzung in Zukunft einigen? Neue Lösungsansätze erarbeitet das Forschungsprojekt „SUSTIL“ der Leuphana Universität Lüneburg gemeinsam mit verschiedenen Verbundpartner*innen aus der Praxis.

In den vergangenen Jahren haben Zielkonflikte, die sich aus der Verschiedenheit der möglichen Landnutzung ergeben (z.B. Landwirtschaft, Gewerbe, Wohnen, Naturschutz), stark zugenommen. Zur Bestimmung der Flächennutzung wurden bislang Lösungsansätze aus der Raumplanung herangezogen. Gleichzeitig werden jedoch aktuell neuartige Verfahren entwickelt, die die bisherigen Instrumente der Flächenanalyse- und steuerung verändern und erweitern. Diese beruhen z.B. auf den UN-Nachhaltigkeitszielen, den sogenannten Sustainable Development Goals, die 2015 beschlossen wurden.

In dem anlaufenden Forschungsprojekt wollen die beteiligten Kooperationspartner*innen im ersten Schritt mögliche Szenarien und Interessenskonflikte analysieren, die sich in der Projektregion Stadt und Landkreis Lüneburg aus der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele auf lokaler Ebene ergeben könnten.
Im nächsten Schritt soll erarbeitet werden, wie Instrumente zur Steuerung von Landnutzung dazu beitragen können, diese Szenarien umzusetzen und den Interessensausgleich zwischen Stadt und ländlichem Raum zu verbessern. Abschließend wird geprüft, wie gewonnene Erkenntnisse auf andere Regionen übertragen werden können.

Durch die Zusammenarbeit zwischen Universität, Kommunalverwaltung, Wirtschaftsakteuren und NGOs wird dabei ein direkter Wissenstransfer gewährleistet. Mehr Informationen über die Projektpartner*innen des Projektes finden Sie hier.

               Das Projekt ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus.